Christa Rohde-Dachser

Prof. Dr. Christa Rohde-Dachser
 


1956 – 1961
Studium der Wirtschaftswissenschaften, der Soziologie und der Philosophie in München, Freiburg und Paris

1961
Diplomprüfung an der Staatswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität Müchen, Erwerb des Akademischen Grads „Diplomkaufmann“

1967
Promotion im Hauptfach Soziologie mit dem Thema: „Die Sexualerziehung Jugendlicher in katholischen Kleinschriften. Ein Beitrag zur Problematik der Moraltradierung in der komplexen Gesellschaft". Erwerb des Titels „Dr. oec. publ.“.

Von 1967 – 1971
freiberufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung, vorrangig auf dem Gebiet der Sexualerziehung in der Schule und in der Drogenberatung

Von 1971 – 1976 
Weiterbildung zur Psychoanalytikerin am Lehrinstitut für Psychotherapie und  Psychoanalyse, Hannover. Anschließend bis 1987 Dozentin an diesem Institut 

Von 1972 – 1987
wissenschaftliche Mitarbeiterin  an der Psychiatrischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (Leitung: Prof. Dr. Dr. med. K. P. Kisker)

Von 1976 – 1988
Leitung der Psychotherapie-Weiterbildung für Ärzte und Psychologen an  der Psychiatrischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover

1981
Ernennung zur Lehranalytikerin der DPG durch das Lehrinstitut für Psychotherapie und Psychoanalyse, Hannover; im gleichen Jahr Ernennung zur Lehranalytikerin der DGPT

1981
Habilitation an der Medizinischen Hochschule Hannover mit einer Schrift über „Das Borderline- Syndrom“. Zuerkennung des Titels
„Dr. rer. biol. hum. habil.“ und der  Venia legendi für „Psychotherapie und Psychoanalyse"

1982
Abschluss der Ausbildung zur Psychodramatherapeutin am Moreno-Institut in Überlingen

1986
Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin durch den Rektor der Medizinischen Hochschule Hannover

1986
Ruf auf die C 4 - Professur für Psychoanalyse (ehemaliger Lehrstuhl Prof. Alexander Mitscherlich) am Psychologischen Fachbereich der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main

1987
Annahme des Rufs und Ernennung zur Hochschulprofessorin für Psychoanalyse durch das Land Hessen

Von 1992 bis 2012
Mitherausgeberin der renommierten Zeitschrift „PSYCHE“

1994
Gründung des „Instituts für Psychoanalyse“ der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) in Frankfurt/Main und bis  2004 Vorsitzende dieses Instituts. Dort bis heute als Dozentin, Supervisorin und Lehranalytikerin tätig
www.dpg-frankfurt.de

Von 2002 – 2008
Leiterin der Ambulanz des DPG-Instituts Frankfurt/Main 

Seit 2001
Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV)

Seit 2007
Lehranalytikerin der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV)

2002 
Emeritierung als Professorin für Psychoanalyse an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt

2009
(zus. mit Prof. Jürgen Körner, Berlin)Gründung der privaten psychoanalytischen Hochschule „International Psychoanalytic University Berlin“ (IPU) in Berlin
www.ipu-berlin.de



Autorin, Herausgeberin und Mitherausgeberin einer Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen insbesondere auf dem Gebiet der Borderlinestörungen, der Geschlechterdifferenz, der psychoanalytischen Filminterpretation und der Beziehung von Psychoanalyse und Religion.

Bücher (Auswahl):

„Das Borderlinesyndrom“ (1979). Bern (Huber-Verlag), 7., erw. u. erg.  Auflage 2004

„Im Schatten des Kirschbaums. Psychoanalytische Dialoge.“ Bern (Huber-Verlag)

„Expedition in den dunklen Kontinent. Weiblichkeit im Diskurs der Psychoanalyse“. Heidelberg (Springer-Verlag) 1993,  letztmals als Taschenbuch im Psychosozial-Verlag (Gießen) 2003

Mit F. Wellendorf (Hrsg.) (2004).  „Inszenierungen des Unmöglichen. Theorie und Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen.“ Stuttgart (Klett-Cotta)




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